Vorlesestudie 2017: Die meisten Eltern fangen zu spät mit dem Vorlesen an.

 

Mehr als die Hälfte aller Eltern lesen ihren Kindern in den ersten zwölf Lebensmonaten nicht regelmäßig vor. In 28 Prozent der Familien ist das sogar innerhalb der ersten drei Jahre nicht der Fall. Ein gutes Drittel der Eltern weiß nicht genau, wann der richtige Zeitpunkt ist, um mit dem Vorlesen anzufangen. Und vielen fällt es schwer, die richtige Buchauswahl zu treffen.

Das sind die zentralen Ergebnisse der Vorlesestudie 2017 von Stiftung Lesen, DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung. Erstmals erhob die – seit 2007 jährlich durchgeführte – Studie repräsentative Daten zum Vorlesen im Alter von drei Monaten bis drei Jahren. Persönlich befragt wurden repräsentativ ausgewählte Eltern in 523 Familien.

So früh wie möglich anfangen
Die Stiftung Lesen empfiehlt, so früh wie möglich mit dem gemeinsamen Betrachten und Vorlesen von Büchern zu beginnen. Bereits im ersten Lebensjahr des Kindes sollte dies zu einem festen Bestandteil des Tagesablaufs werden. „Viele Eltern knüpfen das Vorlesen an bestimmte Fähigkeiten der Kinder – dabei stärkt das Vorlesen genau diese Fähigkeiten“, so die Studienleiterin Dr. Simone Ehmig. „Weder muss sich ein Kind bereits länger konzentrieren noch gar sprechen können, damit es vom Vorlesen profitiert.“

 

Die Ergebnisse der Vorlesestudie 2017 und Vorleseempfehlungen finden Sie hier

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